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Codeschloss (Zahlenschloss)

Definition, Funktionsweise und moderne Zutrittskontrollen

Definition

Ein Schloss oder Verschlussmechanismus, der durch die Eingabe eines numerischen Codes statt durch einen physischen Schlüssel geöffnet wird.

Mechanische Codeschlösser

Einfachste Form ist das mechanische Zahlenschloss (z.B. ein Vorhängeschloss mit Zahlenscheiben oder ein Drehriegelschloss an Tresoren), bei dem eine korrekt eingestellte Zahlenkombination den Riegel freigibt.

Elektronische Codeschlösser

In der elektronischen Sicherheitstechnik meint Codeschloss meist ein Tastatur-PIN-Feld an einer Tür oder Alarmanlage. Der Benutzer muss einen persönlichen Zahlencode (PIN) eintippen, um Zutritt zu erhalten oder ein System unscharf zu schalten.

Vorteile

Vorteile: Man benötigt keinen Schlüssel und kann Codes leicht ändern oder mehreren Personen individuelle PINs zuteilen.

Nachteile

Nachteil: Codes können vergessen oder ausgespäht werden. Daher sollte man sichere, nicht erratbare Zahlenfolgen verwenden und die Tastatur vor Blicken schützen.

Systemintegration

Häufig sind Codeschlösser Teil eines Systems – z.B. eine Alarmanlage, die man mit einem vier- oder sechsstelligen Code deaktiviert, oder eine Tür mit Elektroschloss, die nach Codeeingabe entriegelt. Manche Türen kombinieren Code mit anderer Authentifizierung (z.B. Karte oder Fingerabdruck) für höhere Sicherheit.

Notfallmechanik

Wichtig ist auch die Mechanik im Notfall: bei Stromausfall haben viele Codeschlösser Notstromakkus oder einen mechanischen Notschlüssel als Backup.